3./4. November 2006 - Leopoldinum, Passau

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Zielsetzung der Tagung

Interkulturelle Bildung soll fester Bestandteil von Regionalentwicklung und Regionalförderung werden

Durch die Zunahme von Medien, Mobilität und privater sowie beruflicher Vernetzung hat Niederbayern in den letzten 20 Jahren eine rasante Veränderung erlebt. Die kulturelle Vielfalt der im Dreiländereck lebenden Menschen wird in den kommenden Jahren noch deutlicher werden. Für die nachwachsende Generation bedeutet dies, mehr interkulturelle Kompetenz entwickeln zu müssen.

In Form von Kunstworkshops, Theaterakademien, Musikwerkstätten wurden zusammen mit verschiedenen Künstlern, Musikern, Schulen und Kultureinrichtungen "interkulturelle" Situationen inszeniert. Das Internetportal "bsmparty.de" beispielsweise bringt Jugendliche aus der ganzen Gegend miteinander in Kontakt und sorgt für Bewegung und Dialog. Zusammengehörigkeit wird hier mittlerweile groß geschrieben.

All das ist lebende Bildungsarbeit, die auf der Basis emotionaler Ausdrucksformen stattfindet und somit die Räume, die zwischen den unterschiedlichen Kulturen bestehen, gestaltet.

Dieser Aspekt fand bisher kaum Beachtung in Wissenschaft und Forschung, sowie in weiten Teilen der Praxisfelder. Genau aus diesem Grunde findet in diesem Jahr die STIFTER-Fachtagung 2006 im Leopoldinum statt.

Diese steht unter dem Thema "Interkulturelle Regionalentwicklung durch kulturelle Bildung" und bildet den Abschluss des bereits seit zwei Jahren laufenden INTERREG-Projekts "junge impulse für die d-cz region", dessen Ziel es war, die interkulturellen Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der deutsch-tschechischen Grenzregion durch verschiedene kulturelle Maßnahmen zu fördern.

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