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Wir
arbeiten sehr viel mit Interaktionsmetaphern und emotionalen Elementen.
Unserer Meinung ist es zwar sicherlich sehr nützlich wenn man
weiss welche Regeln und Normen es in anderen Kulturräumen und
Szenen gibt. Allerdings bergen eine reine Darstellung von Verhaltensweisen
(z.B. wie man eine Visitenkarte in China übergeben muss) auch
eine große Gefahr in sich: Sie entwickeln Stereotype. Bei unseren Trainings geht es daher insbesondere darum, das Phänomen KULTUR zu entschlüsseln und die Welt als Konstruktion zu begreifen. Dadurch lässt sich Toleranz und Akzeptanz, das Aushalten der Andersartigkeit viel leichter erreichen. Integration bedeutet für mich nicht das Einbinden von Minderheiten in die normgebende Masse sondern die Integration der Umgebung IN die Person die Anders ist. Wir arbeiten sehr viel mit Musik, Theater, Kunst,
Film usw. / weil es diese Formen des Ausdrucks überall auf
der Welt in allen Kulturen und Szenen gibt. Wenn man genauer hinschaut
erkennt man jedoch in allen Bereichen unterschiedliche künstlerische
Herangehensweisen und Ausdrucksformen. Insbesondere die Frage WARUM
dient als Einstieg in Reflexion und führt zum Verstehen des
"Fremden". Denn Alles hat seinen Grund: Antworten geben
wir dabei aus verschiedenen Perspektiven: Unser Team besteht aus
einem Netzwerk von Akteuren aus Globalgeschichte, Soziologie, Ethnologie,
Kulturwissenschaft usw.
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