USG e.V.

 

 

WaldSinn Natur
den Sinnen einen Wald geben - dem Wald einen Sinn...
Nationalpark Bayerischer Wald

Im Nationalpark Bayerischer Wald wird kein Baum mehr gefällt, der Wald darf wachsen und altern, er bleibt gewissermaßen sich selbst und seiner eigenen Dynamik überlassen.

Ziel ist die Entwicklung einer von Menschenhand weitgehend unberührten Wildnis. Die Natur darf Natur sein und sich selbst überlassen bleiben. Bei freier Entwicklung durchläuft der Wald alle Stadien der Walddynamik, von der natürlich entstehenden Lichtung über das Aufwachsen der Bäume bis zum Zerfall der alten Baumstämme. Auf diese Weise wird die Grundlage für eine große Vielfalt an Strukturen und Lebensräumen für die Pflanzen- und Tierwelt geschaffen.

Heute zeigt diese Wildnis von Morgen noch viele Merkmale des Wirtschaftswaldes von gestern. Das Heranreifen eines "echten" Urwaldes wird sicher noch Jahrzehnte, ja Jahrhunderte in Anspruch nehmen - ein Geschenk an unsere Enkel und Urenkel. Wir sind zum Beobachten dieser spannenden Prozesse eingeladen. Der Nationalpark Bayerischer Wald steht den Menschen als Ort der unmittelbaren Naturerfahrung und Oase der Stille zur Verfügung. In unseren Workshops und Angeboten nehmen wir uns die Zeit, Natur zu erleben und ihre Sinne schweifen zu lassen - als besonderer Luxus in unserer schnelllebigen Zeit.

Jahresbericht 2003  
 

"eine region, auf dessen gebiet ein urwüchsiger wald seine wipfel erhebt und unter dem ein anderer urwüchsiger wald verrottet, bringt nicht nur korn und kartoffeln hervor, sondern auch die dichter und philosophen kommender zeiten"
(henry david thoreau, 1817-1867)

 


Nationalpark Bayerischer Wald

 
 

Fotos vom wald:
BSM-PARTY.DE

elementART (Film 2003)