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man die Begriffe Regionalentwicklung und Regionalförderung
hört, so denkt vermutlich beinahe jeder zuerst an Landschaftsarchitektur,
Wasserwirtschaft, Raum- und Standortentwicklung und Bebauungspläne.
In Wirklichkeit geht es aber nicht nur darum Tourismus, Siedlungen,
Verkehr und Landwirtschaft möglichst günstig unter
einen Hut zu bringen. Man sollte nicht vergessen, dass auch
die Kultur ein fester Bestandteil dieser Regionalentwicklung
ist und auch spielen muss.
Sobald
man sich also mit der Regionalentwicklung in Niederbayern
beschäftigt, so ist es notwendig sich auch mit verschiedenen
Kulturen auseinander zu setzen. Denn im Dreiländereck
treffen nicht nur verschiedene Länder aufeinander.
Die Region ist auch innerhalb der einzelnen Landkreise,
Gemeinden und Städte traditionell sehr vielfältig.
Regionalentwicklung ist daher immer interkulturell. Es geht
darum, die Vielfalt zu bewahren und zu fördern und
gleichzeitig eine gemeinsame Identität zu schaffen.
Dass
das Aufeinandertreffen kultureller Traditionen und Werte
in einer vormals durch den eisernen Vorhang getrennten Region
Bereicherung und Herausforderung zugleich ist, war Ausgangslage
des 2005 gestarteten Projekts junge impulse für die
d-cz region. Zudem fordern die stattfindenden beschleunigten
Prozesse der kulturellen Globalisierung und das Entstehen
multikultureller Gesellschaften auch in ländlichen
Regionen verstärkt die bildungspolitischen Akteure.
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