3./4. November 2006 - Leopoldinum, Passau

Zielsetzung.    Ausgangssituation.   Adalbert Stifter.    Junge Impulse.

Ausgangssituation für interkulturelle Regionalentwicklung

Zusammenspiel von Bildungsakteuren für interkulturelle Kompetenzvermittlung von größter Bedeutung

 

Wenn man die Begriffe Regionalentwicklung und Regionalförderung hört, so denkt vermutlich beinahe jeder zuerst an Landschaftsarchitektur, Wasserwirtschaft, Raum- und Standortentwicklung und Bebauungspläne. In Wirklichkeit geht es aber nicht nur darum Tourismus, Siedlungen, Verkehr und Landwirtschaft möglichst günstig unter einen Hut zu bringen. Man sollte nicht vergessen, dass auch die Kultur ein fester Bestandteil dieser Regionalentwicklung ist und auch spielen muss.

Sobald man sich also mit der Regionalentwicklung in Niederbayern beschäftigt, so ist es notwendig sich auch mit verschiedenen Kulturen auseinander zu setzen. Denn im Dreiländereck treffen nicht nur verschiedene Länder aufeinander. Die Region ist auch innerhalb der einzelnen Landkreise, Gemeinden und Städte traditionell sehr vielfältig. Regionalentwicklung ist daher immer interkulturell. Es geht darum, die Vielfalt zu bewahren und zu fördern und gleichzeitig eine gemeinsame Identität zu schaffen.

Dass das Aufeinandertreffen kultureller Traditionen und Werte in einer vormals durch den eisernen Vorhang getrennten Region Bereicherung und Herausforderung zugleich ist, war Ausgangslage des 2005 gestarteten Projekts junge impulse für die d-cz region. Zudem fordern die stattfindenden beschleunigten Prozesse der kulturellen Globalisierung und das Entstehen multikultureller Gesellschaften auch in ländlichen Regionen verstärkt die bildungspolitischen Akteure.

< Zielsetzung | Adalbert Stifter >

 

 
 Home.                  Motivation.                   Fachtagung.                    Medien.                   Partner.                     Kontakt.