|
usgnews
03/2004
|
|
|
|
|
| |
USG
gewinnt Preis für nachbarschaftliche Zusammenarbeit "grenzenlos" |
| |
Projekt
"woodART - junge impulse für die grenzregion" mit 3. Preis
des Wettbewerbs "grenzenlos" ausgezeichnet.
|
 |
Am vergangenen Mittwoch fand die zentrale Abschlussveranstaltung der Feierlichkeiten
zur EU-Osterweiterung statt. Im Glasdorf Weinfurtner Arnbruck traf das
Deutsch-Tschechische Wirtschaftsforum zusammen.
Mit
dieser Veranstaltung verbunden war die Preisverleihung des "grenzenlos
- Preises", welcher vom Freistaat Bayern und der Euregio ausgeschrieben
wurde um herausragende Projekte zu ehren, die sich der nachbarschaftlichen
Freundschaft und Zusammenarbeit verschrieben haben. Beim Wettbewerb gab
es zwei Kategorien: Die bereits verwirklichten Projekte und die, bei denen
es hoffentlich bald so weit ist. Die Jury bestand aus Christine Herrgott,
Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Infrastruktur und Technologie, Prof. Dr. Konrad Goppel, Dr. August
Friedrichs, Altkanzler der Universität Passau, Lorenz Hüttner,
Domkapitular des Bistums Passau, Ing. Franz Dullinger, Ing. Frantisek
Vlcek, Vorsitzender der Euregio Sumava, Ing. Dusan Uldrych und Dr. Peter
Majercik.
Die
USG e.V. gewann mit dem, auf 3 Jahre ausgerichtete Projekt "woodART
- junge impulse für die grenzregion" den dritten Platz in der
Kategorie der noch nicht verwirklichten Ideen. "Am vergangenen
Wochenende wurde der letzte Rest des Grenzzauns in Bayerisch-Eisenstein
bei einem Fest bei welchem viele Mitglieder der USG mitarbeiteten, weggeschnitten.
Diesem symbolischen Akt "fallender Grenzen" müssen nun
auch Emotionale folgen - die Grenzen in den Köpfen müssen nun
auch verschwinden", so Andreas Dittlmann bei der Präsentation
des Projekts.
FOTOS
DER PREISVERLEIHUNG unter: www.bsmparty.de
Mit
dem Vorhaben "woodART - junge impulse für die grenzregion"
will die USG erreichen, dass bei Kindern und Jugendlichen solche gedanklichen
Grenzen und Blockaden schon gar nicht erst entstehen. Durch gemeinsame
Workshops, Kurse und Projekte in den Bereichen Kunst, Musik, Theater,
Tanz, Spiel und Medienarbeit wird eine Ebene der Zusammenarbeit zwischen
jungen deutschen und tschechien Teilnehmer/innen geboten, die vielfach
auch nonverbale Möglichkeiten von Kommunikation bietet.
Im
Jahr 2005 will das Projekt zusätzlich zu diesen Angeboten eine bildungspolitische
Diskussion auslösen. Bundes- & Landesweite Institutionen
aus Deutschland und Tschechien werden angesprochen und eingeladen in verschiedenen
Foren einen fachlichen Austausch stattfinden zu lassen. Als flankierende
Maßnahme ist hierbei der "Adalbert-Stifter-Bildungskongress"
im Dreiländereck geplant. Stifter war nicht nur Künstler und
Dichter - er war auch einer der bedeutensten gesellschaftspolitischen
Denker seiner Zeit und als Landesschulrat von Oberösterreich maßgeblich
an der Gestaltung des dortigen Bildungssystems beteiligt. Seine Erkenntnisse
bezog er aus der Verbindung von Kunst, Natur und Bewegung. Genau diese
Elemente könnten gerade im Hinblick auf die derzeitigen Überlegungen
zur Bildungssituation sehr hilfreich sein. Fernab der hektischen Städte
inmitten des größten, zusammenhängenden Waldgebietes in
Europa sollen Visionen entstehen und Impulse ausgelöst werden.
2006
schließlich wird versucht in einem partnerschaftlichen Netzwerk
von Akteuren kultureller Bildungsarbeit aus der "grenzenlosen"
Region die entwickelten Angebote in Konzepte von Ganztagsschulen
zu integrieren.
|
| |
 |
| |
call
for artists : blues - musikworkshop |
| |
Pfingst-Musik-Workshop
im Freilichtmuseum Finsterau - die Festival- & Open-Air-Zeit wird eingestimmt... |
 |
Ein
Blues-Workshop für alle Musiker und Musikbegeisterte, die Interesse
daran haben, den Wald als Ort der Inspiration zu erfahren, die besondere
Stimmung der Region und ihrer Menschen einzufangen und gemeinsam mit anderen
Musikern aus unterschiedlichen europäischen Ländern unterstützt
durch den Musikpädagogen Christian Balboo Bojko eine Blues-Interpretation
zu erarbeiten.
wer?
15
junge Musiker ab 18 Jahren
aus Deutschland und Tschechien und weiteren Ländern
Workshop-Sprache: Englisch, Tschechisch und Deutsch
wo?
Freilichtmuseum Finsterau
am Nationalpark Bayerischer Wald
wann?
31.05. - 13.06.2004
kosten
€ 100 Teilnehmerbeitrag
für Übernachtung/Verpflegung
anmelden
+ mehr infos? bis 20.05.2004!
elektronisch über das Formular auf der
Homepage www.usg-online.de
oder telefonisch: +49 (0)8551/9148-45
mitbringen?
Schlafsack und Taschenlampe
feste Turnschuhe und Kleidung
Sonnenschutz und Regenzeug
Taschengeld für Getränke
Das Lebensgefühl des Blues, seine Geschichten
von Einsamkeit und Hoffnung vereint alle, die Lust haben den Spuren der
vielfältigen musikalischen Verbindungen zwischen Vergangenheit und
Gegenwart, unterschiedlichen Regionen, Kulturen und Menschen zu folgen
und Eindrücke, Momentaufnahmen und Gefühle in Musik zu verwandeln.
Es
gibt Gelegenheit seiner Inspiration freien Lauf zu lassen und zu Improvisieren,
es werden Auftritte vorbereitet (u.a. in der Waldbahn von Bayerisch-Eisenstein
nach Spiegelau!), neue Entwicklungen in der Musik diskutiert und ausprobiert,
Ausflügen gemacht, um die Region des Dreiländerecks D-CZ-A kennen
zu lernen und zwischen den Teilnehmern und ihren Herkunftsorten entsteht
ein internationales Netzwerk mit Knotenpunkt im Bayerischen Wald.
|
| |
| |
ZeitSchneisen
einer Region... Jahresprogramm 2004 |
| |
im
Jahr 2004 dreht sich alles um Zeit... Vergangenheit
und Zukunft unserer Region... |
| |
Im
Jahr des Beitritts Tschechiens zur EU dreht sich alles um eine ZeitSchneise...
Zwischen
den Dingen, die es zu sehen gibt, existiert auch etwas Atmosphärisches,
etwas schwer zu beschreibendes. Hier wird das Hinschauen zum Forschen,
das Forschen zur Kunst...
Die Natur hat ihre eigenen Zeitformen und Zeitgestalten. Von Urzeit zur
Uhrzeit vergeht die Zeit und bleibt: rhythmisch, zyklisch, unwiederbringlich.
Die Zeit ist in uns - wir sind in der Zeit. Wir erfahren sie durch unseren
Atem, unseren Herzschlag, wachend und schlafend, erinnernd und voraus
den-kend, als schöpferischen Augenblick oder Langeweile - unser Leben
lang: LebensZeit.
Zeit nehmen wir wahr durch Veränderung und Bewegung - Wachstum und
Altern.
Im Rahmen der "Zeitschneisen"-Projekte werden natürliche
Zeitabläufe künstlerisch erforscht. Der erlebten Zeit ein ge-stalterisches
"Gesicht" geben. Mit der Zeit künstlerisch arbeiten heißt,
dem Prozess selbst, der Veränderung und Vergänglichkeit besondere
Aufmerksamkeit zu schenken.
31.
Mai-13. Juni 2004: "Blues-Zeitschneisenkompositionen"...
MusikWorkcamp, Bands erarbeiten gemeinsam neue Formen zeitgenössischer
Musik, Freilichtmuseum Finsterau
3.-24.
Juli 2004: Internationale Theaterakademie 2004,
3 Wochen lang entsteht eine Theaterperformance zum Thema "Altes
und neues Europa" -
AUSGEBUCHT -
9.-24. Juli 2004: Kunstsymposium "mobil
mural", ein mobiles Muralgemälde entsteht, Atelier
Wildland
Juli 2004: Tanztheaterprojekt
"Der Wunschvogel", TanzTheaterwerkstatt
Reichermühle
31. Juli - 10. August 2004: waldART2004,
Kunstfilmcamp im Nationalpark Bayerischer Wald, 1,5 Wochen (www.waldart.de)
15.-26.
August 2004: sport
grenzenlos im MühlFUNviertel
September
2004: herr der rauten, liferollenspiel
& mittelalterfest am arber
ganzjährig:
Kinderangebote (Kinder-Zirkus,
Spielebauworkshops)
ganzjährig:
MEDIALAB,ein
Team junger Filmemacher entwickeln einen Film "Zeitschneise der Region"
INFOS
UND ANMELDUNGEN UNTER: www.usg-online.de
|
| |
| |
BSM-PARTY.DE
- hier kommen die infos... |
| |
monatlich
über 100.000 Besucher!! - 2.500 User... DIE Plattform für eine
jungeREGION! |
| |

°werde
user von BSM-PARTY.DE und nutze die Vorteile der Community!
Bei BSM-PARTY.DE kannst du dich über Events, Bands und Locations
in der Region informieren, dir Bilder der heißesten Parties anschauen,
bekommst eine User Card, kannst mit den anderen Usern chatten, flirten
oder einfach nur quatschen und noch vieles mehr ...
Klick
einfach auf folgenden Link - dort kannst du dich als User registrieren:
http://www.bsmparty.de/index.php?url=user_edit.php?werb_id=23
|
| |
| |
KULTUR
FABRIK "Seebachschleife" |
| |
Verein
zum Ausbau der Seebachschleife zu einem Kreativzentrum gegründet...
|
| |
Alte
Glasschleiferei soll zu neuem Leben erwachen - Im September erste Aktion
geplant: HERR DER RAUTEN
Zwiesel.
Er macht gern schräge Musik und sagt gerade raus, was er denkt. Er
steckt voller flippiger künstlerischer Ideen, die er am liebsten
sofort in die Tat umsetzen möchte. Gleichzeitig besitzt er genug
Beharrlichkeit, um einen Traum so lange zu träumen, bis daraus ein
Projekt wird. Und vermutlich hat er das nötige Quäntchen jugendliche
Unbekümmertheit noch nicht verloren; wie sonst könnte ein 22-jähriger
Student auf den Gedanken kommen, aus einem verfallenden Industriebau ein
Kulturzentrum zu machen?! Christoph Pfeffer gehts an. Er hat den
Verein Kulturfabrik gegründet, der Leben in die alte
Glasschleiferei bringen soll.
Geschätzte 1,5 Millionen Euro kostet allein die Rohbausanierung,
mit der das Gebäude vor dem Verfall gerettet wäre. Es
geht darum, Holzbaukonstruktion und Dach wieder in Ordnung zu bringen,
dann kann man hier wieder was Richtiges anfangen, sagt Christoph
Pfeffer. Dessen Familie aus Großloitzenried erwarb die denkmalgeschützte
frühere Schleif vor etwa zehn Jahren vom Fürstlichen Haus
in Hohenzollern, um das Wasserkraftwerk weiter zu betreiben. Die Maschinerie
des desolaten E-Werks wurde grundsaniert, an eine Restaurierung des langsam
verfallenden Gebäudes mit einer Grundfläche von 1200 Quadratmetern
war nicht zu denken.
Irgendwann fing Christoph an, die alte Werkstatt zu nutzen und mit Schrott
kunsthandwerklich und künstlerisch zu arbeiten. Von diesem
Platz geht eine Irrsinns-Energie aus beschreibt er den Drang, dort
ein großes Stück seiner Kreativität auszuleben. Die letzte
Konsequenz daraus: die alte Schleif muss erhalten werden. Drei Jahre
lang räumte Christoph; mittlerweile Umwelttechnik-Student in Amberg;
unermüdlich die schier endlosen Berge Müll früherer Jahre
aus der Industrieruine heraus. Die Vorstellung, dass in der besonderen
Atmosphäre dieses Raums eines Tages Kleinkunst-Veranstaltungen, Konzerte
und Workshops abgehen, trieb ihn an. Seine Vision: ein Teil des Gebäudes
wird Veranstaltungsfläche, den anderen Teil nutzen Künstler
und Handwerker.
Der erste Schritt in diese Richtung ist bereits getan. Seit einem Jahr
arbeitet der experimentelle Objektmacher Michael Tarjan in der Werkstatt,
dem einzigen nicht baufälligen Teil des Gebäudes. Der gelernte
Glasbildner und Kunstgießer hat sich auf Kunst am Bau spezialisiert
und kann als Selbstständiger nur existieren, weil er in Seebachschleife
wenig Miete zahlen muss. Natürlich haben Christoph und Michael schon
künstlerisch zusammengearbeitet; und einige Werke verkauft. Im letzten
Jahr hat auch schon der erste Workshop stattgefunden, wo man sich mit
Bronzeguss beschäftigte. Demnächst will ein Design-Schreiner
seine Werkstatt in der alten Schleif einrichten.
Nun die Vereinsgründung. Mit 14 weiteren ambitionierten Leuten hat
Christoph Pfeffer im Februar im Grenzbahnhof den Verein Kulturfabrik
gegründet. Der Name drückt den experimentellen Charakter des
Projekts aus. Pfeffer sieht sich weder in Kokurrenz mit dem Bild-Werk-Frauenau
noch mit dem geplanten Künstlerzentrum im Grenzbahnhof. Er hofft,
mit Hilfe des Vereins nicht nur an Fördermittel von Landesdenkmalamt
und Europäischer Union zu kommen, sondern auch Spender und Sponsoren
zu finden. Denn eigentlich ist das Projekt finanziell nicht zu verwirklichen,
ist Christoph Realist genug, um nichts ins Blaue zu planen. Aber
wenn jetzt nichts geschieht, ist das Dach und damit der ganze Bau kaputt,
sagt der heimatverbundene junge Bayerwaldler, der den Wettlauf mit
der Zeit gewinnen will.
Der Jugendkulturpreisträger des Landkreises hat eine Aktion
abgepasst, um den Verein Kulturfabrik erstmals öffentlich
in Erscheinung treten zu lassen.
Bei der Feier zur EU-Osterweiterung am 30. April und 1. Mai am und im
Eisensteiner Grenzbahnhof wird unter der Regie von Kulturfabrik
ein alternativer Maibaum auf der Grenzlinie am Bahnhof aufgestellt, wobei
jeder mitmachen kann: eine traditionell geschälte Fichte wird bestückt
mit Utensilien, die rund um den Bahnhof zu finden sind.
Um 0.00 Uhr rückt Christoph Pfeffer mit Schneidbrenner und Flex an,
um das letzte Stück Grenzzaun am Bahnhof fallen zu lassen. Es
war ein Traum von mir, diesen Zaun wegzuschneiden. Er hat mich schon immer
gestört bekennt Christoph, der seinen Zivildienst im Naturpark-Infozentrum
im Grenzbahnhof absolvierte. - Passauer Neue Presse -
|
|
 |
|
Kontakt
/ Abbestellen |
| |
USG
e.V. - jugendkulturverband / verband für kulturelle bildung im dreiländereck
d-cz-a
geyersberger
straße 17 / 94078 freyung
fon
08551/9148-45 / fax -46 / mail info@usg-online.de / www.usg-online.de
Wenn
Sie usgnews
in Zukunft nicht mehr erhalten möchten, schicken sie diese mail einfach
mit Angabe Ihrer e-Mail-Adresse zurück!
|